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Große Anfrage: Treibhausgas Methan – Identifikation und Nutzung der Reduktionspotentiale

GA Methan

„Wirksame Maßnahmen, um das zweitwichtigste Treibhausgas Methan zu reduzieren, fehlen sowohl im Klimaschutzprogramm des früheren Klimaschutzministers Habeck als auch in dem von Umweltminister Schneider. Das wird sich als schwere Hypothek für die Zukunft erweisen,“ erklärt Dr. Fabian Fahl, MdB und klimapolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion Die Linke, anlässlich einer Großen Anfrage zu Methan-Emissionen.

„Der Klimakiller Methan wirkt auf 20 Jahre bezogen 81-mal stärker auf das Klima als CO2. Ohne neue Vorschriften, Programme und Forschung, um es einzusparen, wird Klimaneutralität im Jahr 2045 nicht erreichbar. Zudem betreibt die Regierung auch auf internationaler Ebene seit Jahren Greenwashing: Deutschland ist als selbst ernannte ‚Global Methane Champion‘ schlicht ein Totalausfall“, kritisiert Fahl.

„Der größte Teil der Methan-Emissionen stammt aus der Landwirtschaft, vor allem aus der Rinder- und Milchviehhaltung. Tierfabriken zu schließen und die Gülleflut auf den Feldern zu stoppen, ist alternativlos. Die Große Anfrage mit rund 200 Fragen deckt darüber hinaus Energie, Industrie, Abwasser, Abfall und Ernährung ab. Sie soll die Merz-Regierung zu Bekenntnissen zwingen – etwa dazu, warum sie LNG-Importe aus den USA mit besonders hohen Methan-Emissionen nicht stoppt. Mit unserer Großen Anfrage wird sich erweisen – das ist bereits sicher –, dass die Merz-Regierung beim Klimakiller Methan blank dasteht und das insbesondere auch in ihrem für diese Tage angekündigten Klimaschutzprogramm“, so Fahl.