Zum heutigen Gerichtsprozess erklärt Dr. Fabian Fahl, klimapolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke:
„Zweimal Freispruch wegen angeblichem Hausfriedensbruch und trotzdem ein weiterer Gerichtsprozess. Das ist reine Schikane. Die Fossilindustrie versucht, gezielt Aktivisti einzuschüchtern, und belastet damit unnötig Gerichte, die wesentlich sinnvollere Aufgaben hätten. Während Aktivismus kriminalisiert wird, bleibt die Zerstörung unseres Planeten straffrei. Die Kohlindustrie geht völlig schamlos vor.
Skandalös ist dabei, wie alltäglich diese Prozesse sind. Die Vertretung von RWE, die Kanzlei Feigen Graf, fand, den Austausch mit der Staatsanwaltschaft Mönchengladbach „kooperativ und angenehm“. Wünschenswert wäre, wenn diejenigen, die Milliarden mit Kohle verdient haben, unter die Lupe genommen würden. Angesichts der Drehtürpolitik zwischen Fossillobby und Politik bedarf es einer aufmerksamen Judikative. Seltsam vergessen ist hier auch die Tatsache, dass Annalena Baerbocks Büroleiter zu RWE wechselte. Meine Solidarität gilt den Aktivisti, die sich für das Gemeinwohl einsetzen.“